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Vollbremsung beim Überholmanöver

Pandemie trifft Fahrschule Interdrive
mitten im Standortwechsel

Vollbremsung beim Überholmanöver

Pandemie trifft Fahrschule Interdrive
mitten im Standortwechsel

Mit der Sparkasse Hannover durch die Krise: Wer mitten im Überholmanöver eine Vollbremsung hinlegen muss, sollte entweder sehr gut fahren können - oder auf stabile Leitplanken hoffen. Ex-Profiboxer und Fahrschulinhaber Amet Eminovic darf sich über beides freuen.

Bilder: Helge Krückeberg

Amet Eminovic kann schlechtes Timing nicht gebrauchen. Nicht als Fahrlehrer in Hannover und ebenso wenig als Profi-Boxer im Halbweltergewicht. Der 28-jährige Jungunternehmer wirkt ohnehin so, als sei er permanent in Bewegung. Immer einen Plan im Kopf, eine neue Idee, wie der Konkurrenz – ob im Ring oder im Geschäft – Herr zu werden ist.
Mitte März aber hat er keine Chance. Seit fünf Jahren gehört Amet Eminovic zum Führungsteam in der vor 21 Jahren von seinem Vater Imi Eminovic gegründeten Fahrschule Interdrive. Doch nun erwischt es das Familienunternehmen mit ganzer Härte: Die Corona-Pandemie zwingt den Unternehmer wie den Sportler in einem überaus empfindlichen Moment in die Knie. Während alle Boxkämpfe abgesagt sind, muss auch das Familienunternehmen den angestammten Standort an der Calenberger Straße schließen. Zudem kann es den gerade erst nach mühsamer Suche gefundenen und mit hohem Invest frisch renovierten neuen Standort an der Lister Meile gar nicht erst eröffnen.

Die Bilanz liest sich bitter: Was als zweites, umsatzfördernd in der List platziertes Standbein geplant war, entpuppt sich als Tiefschlag – doppelte Miete ohne jeden Umsatz. Doch wer über auch die sprichwörtlichen Runden kommen will, hat für den Notfall eine Strategie. Die lautet: kalkulieren, wie lange der Atem reichen muss und welche Unterstützung von außen dafür notwendig ist.

Amet Eminovic weiß in dieser brenzligen Situation seine langjährige Hausbank in seiner Ringecke. Stefanie Jakubka, bei der Sparkasse Hannover als Beraterin im Center Nachfolge und Gründung aktiv, kennt den Familienbetrieb und seine Geschäftsgrundlage. Sie weiß, dass die Unternehmensnachfolge bestens eingeleitet ist.
Die erst kürzlich getätigte Investition beispielsweise in einen elektrisch betriebenen Tesla ist keine kostspielige Luftnummer, sondern eine solide durchdachte Investition in die Zukunft. Jakubka ist beeindruckt von dem Bedacht, mit dem Unternehmersohn Amet aus dem Portfolio der Förderinstrumente auswählt. So kann sich der Familienbetrieb mit ihrer Hilfe durch die umfänglichen Soforthilfeprogramme von Bund, Land und KfW manövrieren. Damit am Ende das Wichtigste nicht versiegt: die Energie für die nächste Runde.

Suchen Sie nach Lösungen für Ihr Startup? Im Center Nachfolge und Gründung beraten wir Sie gern.

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