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Gutes tun, Andenken wahren, Steuern sparen
Die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Hannover hilft dabei

Gutes tun, Andenken wahren, Steuern sparen
Die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Hannover hilft dabei

Text: Claudia Schuh ; Bilder: Helge Krückeberg, DSV

Seit Jahresbeginn bietet die Sparkasse Hannover mit ihrer Stiftergemeinschaft eine komfortable Möglichkeit, den eigenen Nachlass sinnvoll einzusetzen.

Unternehmerische Verantwortung zeigen mit guter Vorsorge

Niemand spricht gerne über den "worst case". Darüber nachzudenken, was nach unserem Tod mit unserem Vermögen geschehen soll, das fällt uns schwer. Dabei ist eine gut geplante Vermögensübertragung eine echte Entlastung, sowohl für Erblasser als auch für Hinterbliebene. Unternehmer zeigen mit einer durchdachten Nachfolgeregelung Verantwortung für ihr Unternehmen, für Mitarbeiter und Erben.

Denn eine schlecht geregelte Nachfolge kann zum Beispiel durch Erbschaftsteuern oder Pflichtteilsansprüche von Angehörigen zu massiven Liquiditätsproblemen führen, im schlimmsten Fall sogar zur Zersplitterung des Unternehmens. Wer unnötige Steuerbelastungen für Erben ausschließen und Streitereien vermeiden möchte, muss vorsorgen.

Für Testamentsvollstreckungen im gewerblichen Bereich kooperiert die Sparkasse Hannover mit spezialisierten Anwälten, Notaren und Steuerberatern (s. dazu auch das Interview mit Ulrich Gehrke von Gehrke econ). Das Expertenteam "Testamentsvollstreckungen/Stiftungen" der Sparkasse Hannover kümmert sich um die Regelungen für das Privatvermögen. Es wird seit 2018 um die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Hannover ergänzt.

Spenden und Stiften leicht gemacht

"Als Sparkasse Hannover haben wir das Startkapital zur Verfügung gestellt, um es unseren Kunden leicht zu machen, sich als Stifter zu engagieren", erläutert Geschäftsführerin Anja Könnecker die Grundidee der Stiftergemeinschaft. Mit dem Kundenvermögen fördert die Sparkasse, was den Stiftern am Herzen liegt. Form und Auftrag richten sich dabei konsequent nach den Bedürfnissen der Stiftenden.

"Das Schöne am Stiften überlassen wir den Kunden, die Arbeit machen wir", bringt die Stiftungsmanagerin es auf den Punkt. Die Anlage des Vermögens erfolgt durch den fachkompetenten Vorstand der Stiftergemeinschaft. Auch die Verwaltung und die Erledigung aller Formalitäten werden den Stiftenden abgenommen. Einmal im Jahr erhalten die Kunden einen Transparenzbericht, aus dem hervorgeht, welche Erträge ihre Fonds ausgeschüttet haben und welche Beträge gespendet werden. Den Scheck können die Kunden dann gern pressewirksam selbst übergeben und dies für die eigene Unternehmenskommunikation nutzen.

Zinsen maximieren – Verwaltungskosten minimieren

Durch gemeinschaftliche Anlage des Stiftungskapitals kann in zinsoptimierte Anlagen investiert werden. "Durch einheitliche Prozesse können die Verwaltungskosten gering gehalten werden." Die Sparkasse verdient daran übrigens nichts. Die Stiftergemeinschaft ist eine gemeinnützige selbstständige Stiftung, alle Gremien arbeiten ehrenamtlich. Sie baut gemeinsam mit den engagierten Stifterinnen und Stiftern Brücken vom Kapital zu den engagierten Menschen, Ideen und Organisationen und setzt sich damit für eine bessere Zukunft ein.  

So individuell wie die Stiftenden

Die Stiftenden können mit der Stiftergemeinschaft entweder anonym bestimmte Projekte oder Organisationen fördern oder auch in ihrem eigenen Namen. "Jeder Stifterfonds unter dem Dach der Gemeinschaft ist dabei so individuell wie die Stifterin oder der Stifter selbst", weiß Anja Könnecker zu berichten. Vielleicht liegt einem Stifter ein besonderer Zweck am Herzen, und er wünscht sich andere Förderer, um sich gemeinsam für Medizinforschung, Chancengleichheit, Umwelt oder Bildung zu engagieren.

Wenn das Kapital wertvoll wirken soll, fördert die Sparkasse mit dessen Erträgen nachhaltig in die Zukunft. Auf Kundenwunsch kann sie das Kapital aber auch in Zeiträumen ab zehn Jahren verbrauchen. Dabei können die Kunden entweder schon zu Lebzeiten oder erst im Todesfall ihr Vermögen einem guten Zweck stiften. Im letzteren Fall versetzen sie ihre Erben damit in die Lage, im Namen und im Sinne des Verstorbenen Gutes zu tun und auf diese Weise dessen Andenken zu wahren.

Und übrigens muss man kein Millionär sein, um Stifterin oder Stifter zu werden. Spenden kann man bereits ab zehn Euro, stiften ab 1.000 Euro, und einen eigenen Namensfonds gibt es ab 25.000 Euro. Ab einem Betrag von 50.000 Euro bekommt ein gewerblicher Kunde seinen eigenen Fonds, der dann den Firmennamen im Stiftungsnamen trägt.

Anja Könnecker jedenfalls brennt für die Idee der Stiftergemeinschaft. "Unser Grundsatz lautet: Tun Sie Gutes – wir helfen Ihnen dabei."

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