Altersvorsorge: Wissen, Sorgen und offene Fragen
Unsere große Studie zum Thema Rente

Fangen wir bei den Grundlagen an: „Altersvorsorge bedeutet, finanziell vorzusorgen, um im Ruhestand ohne Arbeitseinkommen seinen Lebensstandard zu sichern. Sie umfasst gesetzliche, betriebliche und private Lösungen.“ In unserer Studie haben wir den Kenntnisstand und die persönliche Einschätzung von 500 Menschen aus der Region Hannover abgefragt. Die Ergebnisse zeigen, wie groß der Informationsbedarf ist.

Wir greifen diese Fragen auf, schaffen Orientierung und unterstützen Sie dabei, Ihre Altersvorsorge realistisch und sicher zu planen.

Umfrageergebnisse zur Altersvorsorge in der Region: 49,6  % bereuen es, nicht früher mit der privaten Vorsorge begonnen zu haben; 74 % glauben nicht, dass ihre gesetzliche Rente im Alter ausreichen wird; 69 % sagen, dass die Sicherheit des eingezahlten Geldes ihr wichtigstes Thema ist.

Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover.

Umfrageergebnisse zur Altersvorsorge in der Region: 49,6  % bereuen es, nicht früher mit der privaten Vorsorge begonnen zu haben; 74 % glauben nicht, dass ihre gesetzliche Rente im Alter ausreichen wird; 69 % sagen, dass die Sicherheit des eingezahlten Geldes ihr wichtigstes Thema ist.

Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover.

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Überblick

Altersvorsorge im Überblick –Unsicherheiten, Sorgen und Lösungsmöglichkeiten

Drei-Säulen-Modell des deutschen Rentensystems: Dach: Säulen der Altersvorsorge. Linke Säule: Gesetzliche Altersvorvorsorge (Basisversorgung); Mittlere Säule: Betriebliche Altersvorsorge; Rechte Säule: Private Altersvorsorge.
Drei-Säulen-Modell des deutschen Rentensystems: Dach: Säulen der Altersvorsorge. Linke Säule: Gesetzliche Altersvorvorsorge (Basisversorgung); Mittlere Säule: Betriebliche Altersvorsorge; Rechte Säule: Private Altersvorsorge.

Wer zahlt meine Rente?

Das Rentensystem in Deutschland ruht auf drei Säulen: Eine davon ist die gesetzliche Rente des Staates, die man über seine Sozialabgaben erwirtschaftet. Diese allein reicht aber nicht aus. Das Problem: Es gibt immer weniger junge Rentenzahlende, gleichzeitig immer mehr ältere Rentenempfangende in Deutschland. Das Ergebnis: Die ausgezahlte Rente wird immer kleiner – laut Jahresbericht der Deutschen Rentenversicherung 2025 liegt diese im Schnitt bei 1.154 Euro! Umso wichtiger ist es, dass Sie zusätzlich vorsorgen, wenn Sie Ihren Lebensstandard im Alter halten möchten. Auch der Staat ruft dazu auf, sich aktiv um die private und die geförderte Zusatzvorsorge zu kümmern.

41 % unserer Befragten wissen nicht, was man unter Rentenlücke versteht – Umfrageergebnis aus der Altersvorsorgestudie 2025 der Sparkasse Hannover.

Was ist die Rentenlücke?

41% unserer Befragten wissen nicht, was man unter Rentenlücke versteht. Rein rechnerisch ist es die finanzielle „Lücke“ zwischen der zu erwartenden Rente und dem letzten Einkommen. Also genau der Betrag, den die Altersvorsorge ausgleichen könnte. Mit unserem Rentenrechner können Sie diese Differenz schnell überschlagen.

Man geht davon aus, dass Rentnerinnen und Rentner mit 80 bis 85 % des letzten Nettogehalts gut leben können. Das ist allerdings nur ein Richtwert und kann individuell völlig unterschiedlich sein: je nach Lebensstandard, Lebenssituation und der eigenen Gesundheit. Äußere Faktoren wie politische Entscheidungen über die Rentenhöhe und der Kaufkraftverlust, durch die Inflation, kommen hinzu.

Über 20 % der Frauen ab 65 Jahren gelten als armutsgefährdet – Umfrageergebnis aus der Altersvorsorgestudie 2025 der Sparkasse Hannover.

Ist die Rentenlücke bei Frauen größer?

Frauen sollten besonders achtsam sein: Sie bekommen in Deutschland durchschnittlich weniger Gehalt, folglich weniger Rente. Leider sind sie gleichzeitig nicht so aktiv in ihrer Altersvorsorge. Nur 19 % gaben in unserer Studie an, sich in den letzten drei Monaten mit ihrer Rente beschäftigt zu haben, im Vergleich zu 36 % bei den Männern. Das ist leichtsinnig, denn über 20 % der Frauen ab 65 Jahren gelten als armutsgefährdet.

Zahlen & Fakten

Altersvorsorge in Zahlen: So geht es den Menschen in der Region Hannover

Bei den 500 befragten Menschen aus der Region Hannover, herrschte in einem Punkt Klarheit: Die meisten glauben nicht, dass ihre gesetzliche Rente reichen wird, um ihren Lebensstandard zu halten – gleichzeitig fühlen sie sich unsicher, was sie tun sollten. Offensichtlich ist, dass viele Menschen noch zu zögerlich mit ihrer Altersvorsorge umgehen.  

 Zitat: "Ich habe Angst, durch falsche Entscheidungen viel Geld zu verlieren." –  aus der Altersvorsorgestudie 2025 der Sparkasse Hannover.

Fast 70 % teilen die Sorge, durch falsche Entscheidungen viel Geld zu verlieren. Sie sind verunsichert durch die politische Lage, die Klimakrise und die täglichen Nachrichten. In der Rückschau auf die letzten 100 Jahre auf Fonds und Wertpapiere kann man aber feststellen: Wer langfristig investiert, kann Kursschwankungen aussitzen und unterm Strich mit dem richtigen Anlagemix Vermögen aufbauen. Wichtig ist, Ihre individuelle Situation zu betrachten, mit überschaubaren Beträgen zu starten und Produkte zu wählen, die Sie verstehen. Dabei helfen wir Ihnen! 

Zitat: "Ich hätte viel früher anfangen müssen." – aus der Altersvorsorgestudie 2025 der Sparkasse Hannover.

Auch hier sagen rund 70 % der Befragten, dass sie den Start für ihre Altersvorsorge irgendwie verpasst haben. Dabei gilt die einfache Formel: Der zweitbeste Zeitpunkt ist heute. Man kann noch viel schaffen: Mit jedem Gehalt, in jedem Zeitraum, mit jeder Ausgangssituation sind noch gute Renditen möglich. Es ist nie zu spät – und das stimmt zu 100 %! Erfahren Sie hier, was Sie jetzt konkret tun können.

Zitat: "Ich wende mich lieber an persönliche Vertrauenspersonen oder Beratung vor Ort." – Umfrageergebnis aus der Altersvorsorgestudie 2025 der Sparkasse Hannover.

Rund 60 % sagen: Wenn Altersvorsorge, dann nicht anonym. Sie wünschen sich echte Gespräche, Rückfragen auf Augenhöhe und jemanden, der ihre Situation wirklich kennt. Das zeigt: Altersvorsorge ist kein reines Rechenthema, sondern eine persönliche Entscheidung. Genau deshalb ist individuelle Beratung so wichtig – um gemeinsam passende Wege zu finden, statt pauschale Lösungen zu verkaufen.

Ist es jetzt zu spät für meine Altersvorsorge?

Wenn Sie also noch nicht an die Rente gedacht haben, alles für zu kompliziert halten, dann gilt: Sie sind nicht allein, es geht vielen genauso. Auch wenn Sie daran zweifeln, dass die staatliche Rente reicht, sind Sie in bester Gesellschaft. Genau deshalb lohnt sich der Einstieg in die private Vorsorge.  

Die beste Nachricht: Sie können jederzeit anfangen – und noch viel erreichen. Wir finden für jede und jeden eine Lösung, die individuell das Beste aus den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten herausholt.

Was sind die größten Hürden bei der privaten Altersvorsorge?

Umfrageergebnisse zu Hürden bei der Altersvorsorge in der Region: 68,6% haben das Gefühl, zu wenig Geld dafür zu haben; 49% denken, zu spät angefangen zu haben und bereuen dies;  47% haben Angst vor Fehlentscheidungen und Sorge, Geld zu verlieren; 44% empfinden Finanzprodukte als zu kompliziert; 36% fühlen sich überfordert und durch die Größe des Problems überwältigt.
Umfrageergebnisse zu Hürden bei der Altersvorsorge in der Region: 68,6% haben das Gefühl, zu wenig Geld dafür zu haben; 49% denken, zu spät angefangen zu haben und bereuen dies;  47% haben Angst vor Fehlentscheidungen und Sorge, Geld zu verlieren; 44% empfinden Finanzprodukte als zu kompliziert; 36% fühlen sich überfordert und durch die Größe des Problems überwältigt.

Fast die Hälfte der Befragten fühlt sich von Fachbegriffen, Abkürzungen und Produktvielfalt überfordert. Viele haben Angst, etwas zu unterschreiben, das sie nicht vollständig verstehen. Dabei gilt: Gute Altersvorsorge muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist es, Lösungen zu finden, die zu Ihrer Lebensrealität passen und verständlich erklärt sind. Schritt für Schritt, transparent und ohne Druck. Und wer denkt, sie oder er hat zu wenig Geld für die Vorsorge: Ein Sparplan beginnt schon ab 25 Euro monatlich.  

Ganz wichtig: Wer weiß, was sie oder er tut, trifft bessere Entscheidungen – und fühlt sich dabei sicherer. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl Ihrer passenden Lösung. 

Altersvorsorge: Wie Männer und Frauen ticken

Geschlechtersymbol (männlich)

Männer sind etwas optimistischer:

Es sagen

  • 13 %: Ja, meine gesetzliche Rente wird
    ausreichen.
  • 19 %: Eher ja, meine gesetzliche Rente wird ausreichen.
  • 40 %: Eher nein, meine gesetzliche Rente wird nicht ausreichen.
  • 28 %: Nein, meine gesetzliche Rente wird nicht ausreichen.
Geschlechtersymbol (weiblich)

Frauen sind deutlich skeptischer:

Es sagen   

  • nur 6 %: Ja, meine gesetzliche Rente wird ausreichen.
  • 15 %: Eher ja, meine gesetzliche Rente wird ausreichen.
  • 41 %: Eher nein, meine gesetzliche Rente wird nicht ausreichen.
  • 37 %: Nein, meine gesetzliche Rente wird nicht ausreichen.

Beispiel Altersvorsorge: Warum zögern wir bei wichtigen Fragen? 

Wirtschaftspsychologe Andre Schomaker

Nicht nur bei der Altersvorsorge, sondern bei langfristigen Entscheidungen gilt generell: Wir neigen zum Zögern. Das hat seinen Grund und man kann etwas dagegen unternehmen. Eine Einschätzung von Wirtschaftspsychologe Andre Schomaker:

„Vorsorge wird leichter, wenn sie verständlich ist und in kleinen Schritten beginnt. Wer erkennt, wie das eigene Denken funktioniert, kann bewusst gegensteuern und ins Handeln kommen.“ 

Viele Menschen wissen, dass sie sich mit ihrer Altersvorsorge beschäftigen sollten – und verschieben das Thema trotzdem. Zögern ist aber kein Desinteresse, sondern ein ganz normales psychologisches Muster. Vor allem bei langfristigen Entscheidungen greift unser Gehirn auf Schutzmechanismen zurück.

Wirtschaftspsychologe Andre Schomaker

Nicht nur bei der Altersvorsorge, sondern bei langfristigen Entscheidungen gilt generell: Wir neigen zum Zögern. Das hat seinen Grund und man kann etwas dagegen unternehmen. Eine Einschätzung von Wirtschaftspsychologe Andre Schomaker:

„Vorsorge wird leichter, wenn sie verständlich ist und in kleinen Schritten beginnt. Wer erkennt, wie das eigene Denken funktioniert, kann bewusst gegensteuern und ins Handeln kommen.“ 

Viele Menschen wissen, dass sie sich mit ihrer Altersvorsorge beschäftigen sollten – und verschieben das Thema trotzdem. Zögern ist aber kein Desinteresse, sondern ein ganz normales psychologisches Muster. Vor allem bei langfristigen Entscheidungen greift unser Gehirn auf Schutzmechanismen zurück.

Die größte Hürde ist die Angst, etwas falsch zu machen. Altersvorsorge wirkt endgültig, kompliziert und schwer kontrollierbar. Wer befürchtet, später eine falsche Entscheidung zu bereuen, entscheidet sich häufig lieber gar nicht. Kurzfristig fühlt sich Nichtstun sicherer an als Handeln. Zukunft ist für unser Gehirn abstrakt. Bedürfnisse im Heute gewinnen oft gegen langfristige Ziele – selbst wenn wir wissen, dass Vorsorge wichtig ist. Der Schlüssel liegt darin, diese Denkfallen zu verstehen. 

Rechner

Was kann ich jetzt schon für die Altersvorsorge tun? 

29,2 % wissen nicht, wie hoch ihre gesetzliche Rente später ausfallen wird – Ergebnis aus der Altersvorsorgestudie 2025 der Sparkasse Hannover.

Der erste Schritt für eine Strategie zur Altersvorsorge ist es, sich einen Überblick zu verschaffen. 29,2 % wissen nicht, wie hoch ihre gesetzliche Rente später ausfallen wird – dabei lässt sich das leicht herausfinden. Mit einem Rentenrechner können Sie sich Ihre aktuelle Rente berechnen.

Zusätzlich erhalten Sie regelmäßig Informationen von Ihrem Rententräger per Post oder online. Diese Angaben geben einen realistischen Eindruck Ihrer späteren Rente, die Inflation ist meist bereits berücksichtigt.  Im nächsten Schritt lohnt sich ein Blick auf Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben.  

68,6 % unserer Befragten sagen, dass fehlendes Geld sie davon abhält, aktiv für das Alter vorzusorgen. Oft ohne ihre tatsächlichen Ausgaben genau zu kennen. Mit unserem Haushaltsrechner können Sie Ihre monatlichen Kosten einschätzen und Klarheit schaffen. Fixkosten wie Miete oder Mobilität sind oft schnell benannt. Bei Ausgaben für Essen, Mode, Urlaub, Sport, Kultur oder das Haustier wird das Gesamtbild erst richtig sichtbar. Genau diese Transparenz hilft bei der entscheidenden Frage: Was kann ich mir realistisch leisten, jeden Monat zur Seite zu legen? Und das lohnt sich schon ab 25 Euro im Monat.

Reicht mein Gehalt für eine gute Altersvorsorge? 

Viele Menschen sind unsicher, wie sie heute für morgen vorsorgen sollen und welche einfachen Prinzipien helfen können. Ein einfaches Beispiel ist die 50/30/20-Regel. Sie teilt Ihr Einkommen in Fixkosten, Konsumausgaben und Spar-/Anlageanteile – so sehen Sie schnell, wie viel Sie fürs Alter zurücklegen können. Dabei lohnt sich ein Blick auf den Frugalismus-Trend: Wer bewusst lebt, bewusst spart und früh anlegt, schafft finanzielle Freiheit früher als gedacht. In unserem Artikel dazu erfahren Sie, wie dieser Lebensstil funktioniert und welche Strategien Sie für sich nutzen können, um Ihre Altersvorsorge zu stärken.  

Hier mehr erfahren zum Thema Frugalismus
Beratung

Das können wir für Ihre Altersvorsorge tun!

Wenn Sie wissen, wo Sie stehen und was möglich ist, geht es darum, die passenden Schritte für Ihre Altersvorsorge zu finden. Eine individuelle Beratung hilft dabei, alle Finanzfragen einzuordnen, Angebote gezielt auf Ihre Situation abzustimmen und staatliche Förderungen sinnvoll zu nutzen – damit aus einem ersten Überblick eine langfristige Perspektive wird.

Die Studie „Altersvorsorge 2025“ zum Download

Junge Frau, welche sich auf Ihrem Tablet mit der Studie "Altersvorsorge 2025" der Sparkasse Hannover beschäftigt.

In unserer aktuellen Studie mit 500 Teilnehmenden (Appinio, 2025) geben wir ein Stimmungsbild auf die drängendsten Fragen zur Altersvorsorge: für Menschen, die vorsorgen wollen und alle, die wissen möchten, welche Herausforderungen dabei im Weg stehen.

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