Fangen wir bei den Grundlagen an: „Altersvorsorge bedeutet, finanziell vorzusorgen, um im Ruhestand ohne Arbeitseinkommen seinen Lebensstandard zu sichern. Sie umfasst gesetzliche, betriebliche und private Lösungen.“ In unserer Studie haben wir den Kenntnisstand und die persönliche Einschätzung von 500 Menschen aus der Region Hannover abgefragt. Die Ergebnisse zeigen, wie groß der Informationsbedarf ist.
Wir greifen diese Fragen auf, schaffen Orientierung und unterstützen Sie dabei, Ihre Altersvorsorge realistisch und sicher zu planen.
Das Rentensystem in Deutschland ruht auf drei Säulen: Eine davon ist die gesetzliche Rente des Staates, die man über seine Sozialabgaben erwirtschaftet. Diese allein reicht aber nicht aus. Das Problem: Es gibt immer weniger junge Rentenzahlende, gleichzeitig immer mehr ältere Rentenempfangende in Deutschland. Das Ergebnis: Die ausgezahlte Rente wird immer kleiner – laut Jahresbericht der Deutschen Rentenversicherung 2025 liegt diese im Schnitt bei 1.154 Euro! Umso wichtiger ist es, dass Sie zusätzlich vorsorgen, wenn Sie Ihren Lebensstandard im Alter halten möchten. Auch der Staat ruft dazu auf, sich aktiv um die private und die geförderte Zusatzvorsorge zu kümmern.
41% unserer Befragten wissen nicht, was man unter Rentenlücke versteht. Rein rechnerisch ist es die finanzielle „Lücke“ zwischen der zu erwartenden Rente und dem letzten Einkommen. Also genau der Betrag, den die Altersvorsorge ausgleichen könnte. Mit unserem Rentenrechner können Sie diese Differenz schnell überschlagen.
Man geht davon aus, dass Rentnerinnen und Rentner mit 80 bis 85 % des letzten Nettogehalts gut leben können. Das ist allerdings nur ein Richtwert und kann individuell völlig unterschiedlich sein: je nach Lebensstandard, Lebenssituation und der eigenen Gesundheit. Äußere Faktoren wie politische Entscheidungen über die Rentenhöhe und der Kaufkraftverlust, durch die Inflation, kommen hinzu.
Frauen sollten besonders achtsam sein: Sie bekommen in Deutschland durchschnittlich weniger Gehalt, folglich weniger Rente. Leider sind sie gleichzeitig nicht so aktiv in ihrer Altersvorsorge. Nur 19 % gaben in unserer Studie an, sich in den letzten drei Monaten mit ihrer Rente beschäftigt zu haben, im Vergleich zu 36 % bei den Männern. Das ist leichtsinnig, denn über 20 % der Frauen ab 65 Jahren gelten als armutsgefährdet.
Bei den 500 befragten Menschen aus der Region Hannover, herrschte in einem Punkt Klarheit: Die meisten glauben nicht, dass ihre gesetzliche Rente reichen wird, um ihren Lebensstandard zu halten – gleichzeitig fühlen sie sich unsicher, was sie tun sollten. Offensichtlich ist, dass viele Menschen noch zu zögerlich mit ihrer Altersvorsorge umgehen.
Fast 70 % teilen die Sorge, durch falsche Entscheidungen viel Geld zu verlieren. Sie sind verunsichert durch die politische Lage, die Klimakrise und die täglichen Nachrichten. In der Rückschau auf die letzten 100 Jahre auf Fonds und Wertpapiere kann man aber feststellen: Wer langfristig investiert, kann Kursschwankungen aussitzen und unterm Strich mit dem richtigen Anlagemix Vermögen aufbauen. Wichtig ist, Ihre individuelle Situation zu betrachten, mit überschaubaren Beträgen zu starten und Produkte zu wählen, die Sie verstehen. Dabei helfen wir Ihnen!
Auch hier sagen rund 70 % der Befragten, dass sie den Start für ihre Altersvorsorge irgendwie verpasst haben. Dabei gilt die einfache Formel: Der zweitbeste Zeitpunkt ist heute. Man kann noch viel schaffen: Mit jedem Gehalt, in jedem Zeitraum, mit jeder Ausgangssituation sind noch gute Renditen möglich. Es ist nie zu spät – und das stimmt zu 100 %! Erfahren Sie hier, was Sie jetzt konkret tun können.
Rund 60 % sagen: Wenn Altersvorsorge, dann nicht anonym. Sie wünschen sich echte Gespräche, Rückfragen auf Augenhöhe und jemanden, der ihre Situation wirklich kennt. Das zeigt: Altersvorsorge ist kein reines Rechenthema, sondern eine persönliche Entscheidung. Genau deshalb ist individuelle Beratung so wichtig – um gemeinsam passende Wege zu finden, statt pauschale Lösungen zu verkaufen.
Wenn Sie also noch nicht an die Rente gedacht haben, alles für zu kompliziert halten, dann gilt: Sie sind nicht allein, es geht vielen genauso. Auch wenn Sie daran zweifeln, dass die staatliche Rente reicht, sind Sie in bester Gesellschaft. Genau deshalb lohnt sich der Einstieg in die private Vorsorge.
Die beste Nachricht: Sie können jederzeit anfangen – und noch viel erreichen. Wir finden für jede und jeden eine Lösung, die individuell das Beste aus den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten herausholt.
Fast die Hälfte der Befragten fühlt sich von Fachbegriffen, Abkürzungen und Produktvielfalt überfordert. Viele haben Angst, etwas zu unterschreiben, das sie nicht vollständig verstehen. Dabei gilt: Gute Altersvorsorge muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist es, Lösungen zu finden, die zu Ihrer Lebensrealität passen und verständlich erklärt sind. Schritt für Schritt, transparent und ohne Druck. Und wer denkt, sie oder er hat zu wenig Geld für die Vorsorge: Ein Sparplan beginnt schon ab 25 Euro monatlich.
Ganz wichtig: Wer weiß, was sie oder er tut, trifft bessere Entscheidungen – und fühlt sich dabei sicherer. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl Ihrer passenden Lösung.
Männer sind etwas optimistischer:
Es sagen
Frauen sind deutlich skeptischer:
Es sagen
Die größte Hürde ist die Angst, etwas falsch zu machen. Altersvorsorge wirkt endgültig, kompliziert und schwer kontrollierbar. Wer befürchtet, später eine falsche Entscheidung zu bereuen, entscheidet sich häufig lieber gar nicht. Kurzfristig fühlt sich Nichtstun sicherer an als Handeln. Zukunft ist für unser Gehirn abstrakt. Bedürfnisse im Heute gewinnen oft gegen langfristige Ziele – selbst wenn wir wissen, dass Vorsorge wichtig ist. Der Schlüssel liegt darin, diese Denkfallen zu verstehen.
Der erste Schritt für eine Strategie zur Altersvorsorge ist es, sich einen Überblick zu verschaffen. 29,2 % wissen nicht, wie hoch ihre gesetzliche Rente später ausfallen wird – dabei lässt sich das leicht herausfinden. Mit einem Rentenrechner können Sie sich Ihre aktuelle Rente berechnen.
Zusätzlich erhalten Sie regelmäßig Informationen von Ihrem Rententräger per Post oder online. Diese Angaben geben einen realistischen Eindruck Ihrer späteren Rente, die Inflation ist meist bereits berücksichtigt. Im nächsten Schritt lohnt sich ein Blick auf Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben.
68,6 % unserer Befragten sagen, dass fehlendes Geld sie davon abhält, aktiv für das Alter vorzusorgen. Oft ohne ihre tatsächlichen Ausgaben genau zu kennen. Mit unserem Haushaltsrechner können Sie Ihre monatlichen Kosten einschätzen und Klarheit schaffen. Fixkosten wie Miete oder Mobilität sind oft schnell benannt. Bei Ausgaben für Essen, Mode, Urlaub, Sport, Kultur oder das Haustier wird das Gesamtbild erst richtig sichtbar. Genau diese Transparenz hilft bei der entscheidenden Frage: Was kann ich mir realistisch leisten, jeden Monat zur Seite zu legen? Und das lohnt sich schon ab 25 Euro im Monat.
Viele Menschen sind unsicher, wie sie heute für morgen vorsorgen sollen und welche einfachen Prinzipien helfen können. Ein einfaches Beispiel ist die 50/30/20-Regel. Sie teilt Ihr Einkommen in Fixkosten, Konsumausgaben und Spar-/Anlageanteile – so sehen Sie schnell, wie viel Sie fürs Alter zurücklegen können. Dabei lohnt sich ein Blick auf den Frugalismus-Trend: Wer bewusst lebt, bewusst spart und früh anlegt, schafft finanzielle Freiheit früher als gedacht. In unserem Artikel dazu erfahren Sie, wie dieser Lebensstil funktioniert und welche Strategien Sie für sich nutzen können, um Ihre Altersvorsorge zu stärken.
Wenn Sie wissen, wo Sie stehen und was möglich ist, geht es darum, die passenden Schritte für Ihre Altersvorsorge zu finden. Eine individuelle Beratung hilft dabei, alle Finanzfragen einzuordnen, Angebote gezielt auf Ihre Situation abzustimmen und staatliche Förderungen sinnvoll zu nutzen – damit aus einem ersten Überblick eine langfristige Perspektive wird.
In unserer aktuellen Studie mit 500 Teilnehmenden (Appinio, 2025) geben wir ein Stimmungsbild auf die drängendsten Fragen zur Altersvorsorge: für Menschen, die vorsorgen wollen und alle, die wissen möchten, welche Herausforderungen dabei im Weg stehen.
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