Altersvorsorge in der Region Hannover:

Ängste und Handlungsbarrieren 

Junge Frau mit braunen Haaren und orangenem Pullover, welche sich auf Ihrem Laptop mit der Studie "Altersvorsorge 2025" der Sparkasse Hannover beschäftigt.

Altersvorsorge in der Region Hannover:

Ängste und Handlungsbarrieren 

Regionale Studie zu Rentenlücke,
Vorsorgeverhalten und Informationsbedarf

Finanzielle Gesundheit:
Wie steht es um Ihre Vorsorge?

In der Region Hannover sind viele Menschen davon überzeugt: Allein mit der gesetzlichen Rente im Alter auszukommen, wird eng. Die Entwicklung bei der Altersarmut zeigen dass diese Sorge berechtigt sein könnte. Die Sparkasse Hannover möchte vor Ort gezielt unterstützen und hat dafür das Vorsorgeverhalten in der Region untersucht. Mit der aktuellen Studie machen wir auf den Handlungsbedarf aufmerksam und möchten Bürgerinnen und Bürger in der Region motivieren, sich aktiv mit ihrer Altersvorsorge auseinanderzusetzen.

Aktuelle Studie zum Thema „Altersvorsorge“ analysiert bei 25- bis 54-Jährigen: 

  • Wie gut können Menschen einschätzen, ob Ihre Rente später einmal reicht?
  • Welche Vorsorgemaßnahmen haben sie bereits ergriffen – und was hält sie davon ab, aktiv zu werden?     
  • Wo suchen sie Rat, und welchen Informationsquellen vertrauen sie? 
  • Welche emotionalen und praktischen Barrieren verhindern den Einstieg in die private Vorsorge? 
Altersverteilung der Teilnehmenden in der Studie "Altersvorsorge 2025" der Sparkasse Hannover. Drei Altersgruppen im Vergleich nach Geschlecht: – 25–34 Jahre: 51 Frauen, 43 Männer. – 35–44 Jahre: 110 Frauen, 103 Männer. – 45–54 Jahre: 121 Frauen, 72 Männer.

Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=500).

Studienübersicht

Durchführung

Appinio GmbH im Auftrag
der Sparkasse Hannover

Stichprobe

N = 500 repräsentativ ausgewählte
Teilnehmende im Alter von
25 bis 54 Jahren (44 % Männer, 56 % Frauen).

Erhebungszeitraum

18. – 29. November 2025 (Feldzeit: 11 Tage)

Erhebungsort

Region Hannover

Methodik

Online-Befragung mit 17 Fragen (Likert-Skalen, Einfach-/Mehrfachauswahl, Matrixfragen)

Rentenwissen

Die Wissenslücke Rente: Viele wissen nicht, was Sie in der Rente erwartet

Die gesetzliche Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Geld, das eine Person im Ruhestand zum Leben braucht und ihren Einkünften aus ihrer gesetzlichen Rente. Sie entsteht, weil die staatliche Rente meist deutlich weniger beträgt als das letzte Nettoeinkommen. Das Ergebnis: Die Ausgaben übersteigen die Einkünfte und der vorherige Lebensstandard kann dadurch nicht oder nur ganz schwer gehalten werden. Unsere Erhebung hat ergeben, dass ein merklicher Anteil der Befragten weder weiß, was man unter der gesetzlichen Rentenlücke versteht, noch, wie hoch ihre tatsächliche Rente ausfallen wird.  

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Frage: ‚Wissen Sie, was man unter dem Begriff „gesetzliche Rentenlücke“ versteht?‘ (Einfachauswahl). Verteilung der Antworten nach Geschlecht (Gesamt: N=500, Männer: N=218, Frauen: N=282): – Ja: 22,0 % Frauen, 36,2 % Männer. – Eher Ja: 29,8 % Frauen, 32,1 % Männer. – Eher Nein: 31,6 % Frauen, 26,1 % Männer. – Nein: 16,7 % Frauen, 5,5 % Männer.

Grafik zur Frage: „Wissen Sie, was man unter dem Begriff „gesetzliche Rentenlücke“ versteht?“, Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=500), Männer (N=218), Frauen (N=282)​.

Was ist die Rentenlücke: Überwiegend Frauen im Unwissen 

Wir haben gefragt, ob der Begriff „gesetzliche Rentenlücke“ verstanden wird. Dabei fühlen sich Männer deutlich sicherer als Frauen. Knapp die Hälfte der befragten Frauen (48 %) gibt an, nichts oder eher nichts darunter zu verstehen. Bei den Männern liegt dieser Anteil mit rund 32 % deutlich niedriger. Zwar kennt die Mehrheit der Männer und auch die Hälfte der Frauen den Begriff, insgesamt zeigt sich jedoch, dass das Wissen rund um die gesetzliche Rentenlücke noch ausbaufähig ist. 

Wie hoch fällt die eigene gesetzliche Rente aus: Männer wieder sicherer 

Die Kenntnis um die Höhe der gesetzlichen Rente spiegelt das Wissen um die Rentenlücke wider, wobei sich Männern und Frauen diesmal insgesamt die Waage halten: Männer sind mit etwa 56 % der Befragten besser informiert als Frauen mit rund 48 % der Stimmen. Auffällig ist jedoch, dass besonders bei „Trifft zu“ die Männer vorne liegen, während bei „Trifft überhaupt nicht zu“ die Frauen die Nase vorn haben. Doch woran liegt das?

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Aussage: ‚Ich weiß, wie hoch meine monatliche gesetzliche Rente sein wird.‘ (Likert-Skala, Einfachauswahl). Verteilung der Antworten nach Geschlecht (Gesamt: N=500, Männer: N=218, Frauen: N=282): – Trifft überhaupt nicht zu: 18,4 % Frauen, 11,5 % Männer. – Trifft nicht zu: 16,0 % Frauen, 11,0 % Männer. – Trifft eher nicht zu: 17,7 % Frauen, 17,4 % Männer. – Trifft eher zu: 24,1 % Frauen, 26,6 % Männer. – Trifft zu: 12,1 % Frauen, 23,4 % Männer. – Trifft voll und ganz zu: 11,7 % Frauen,  10,1 % Männer.

Grafik zur Frage: „Wie sehr trifft für Sie folgende Aussage zu: Ich weiß, wie hoch meine monatliche gesetzliche Rente sein wird.“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=500), Männer (N=218), Frauen (N=282)​. 

Vorsorgeverhalten

Wichtig oder dringlich? Umgang mit dem Thema Altersvorsorge

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Frage: ‚Wie wichtig ist Ihnen das Thema Altersvorsorge insgesamt?‘ (Likert-Skala, Einfachauswahl). Verteilung der Antworten (Gesamt: N=500): – Überhaupt nicht wichtig: 1,0 % – Nicht wichtig: 4,2 % – Eher nicht wichtig: 8,0 % – Eher wichtig: 22,6 % – Wichtig: 31,8 % – Sehr wichtig: 32,4 %.

Grafik zur Frage: „Wie wichtig ist Ihnen das Thema Altersvorsorge insgesamt?“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=500), Männer (N=218), Frauen (N=282)​.

Mehrheit ist sich einig: Vorsorge ist wichtig

Wir fragten auch, wie wichtig das Thema Altersvorsorge für die Befragten sei. Das Ergebnis: Etwa 87 % aller Befragten empfinden das Thema Altersvorsorge grundsätzlich als wichtig. Lediglich 13 % messen ihr eine geringe oder keine Bedeutung bei. Diese Zahlen lassen den Schluss zu, dass das grundlegende Bewusstsein für finanzielle Absicherung breit verankert ist.

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Frage: ‚Wann haben Sie sich zuletzt aktiv mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt?‘ (Einfachauswahl). Verteilung der Antworten nach Geschlecht (Gesamt: N=500, Männer: N=218, Frauen: N=282): – In den letzten 3 Monaten: 19,1 % Frauen, 35,8 % Männer. – Vor 3 bis 12 Monaten: 29,4 % Frauen, 33,0 % Männer. – Vor 1 bis 3 Jahren: 17,4 % Frauen, 13,3 % Männer. – Länger als 3 Jahre her: 20,9 % Frauen, 11,0 % Männer. – Noch nie: 13,1 % Frauen, 6,9 % Männer.

Grafik zur Frage: „Wann haben Sie sich zuletzt aktiv mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt?“ ; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=500), Männer (N=218), Frauen (N=282)​.

Letzte Berührungspunkte mit dem Thema unterschiedlich bei Männern und Frauen  

Im Umgang mit dem Thema Altersvorsorge zeigen sich wieder klare Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während sich rund ein Drittel der Männer im vergangenen Jahr aktiv mit dem Thema beschäftigt hat, liegt der letzte Kontakt bei fast 40 % der Frauen mindestens über ein Jahr zurück. Zudem geben etwa 13 % der Frauen an, dass sie sich bislang noch gar nicht mit Altersvorsorge auseinandergesetzt haben. Möglicherweise verstehen Frauen Altersvorsorge eher als einmalige Aufgabe, die für sie nach der Entscheidung für ein oder mehrere Vorsorgeprodukte, als abgeschlossen gilt. Männer scheinen sich häufiger damit zu beschäftigen, was darauf hindeutet, dass sie sie als fortlaufendenProzess behandeln und regelmäßig anpassen.

Einordnung: Was wir bis hier aus dem Vorsorgeverhalten der Teilnehmenden ableiten können

Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede im Umgang mit Altersvorsorge zwischen Frauen und Männern. Männer setzen sich insgesamt häufiger und kontinuierlicher mit dem Thema Altersvorsorge auseinander und verfügen tendenziell über ein höheres Vorwissen wie etwa über die Rentenlücke. Frauen hingegen beschäftigen sich seltener und weniger aktuell mit der Altersvorsorge und bringen oft geringere Vorkenntnisse mit. Insgesamt weisen die Daten darauf hin, dass das Thema Altersvorsorge zwar als wichtig empfunden wird, dies aber nicht automatisch zu entsprechendem Handeln führt.  Welche Gründe das haben kann, ergründen wir im weiteren Verlauf.  

Das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung

Die Altersvorsorge in Deutschland stützt sich auf ein Drei-Säulen Modell. Die erste Säule bildet die gesetzliche Rentenversicherung, welche die grundlegende finanzielle Absicherung im Alter gewährleisten soll. Ergänzt wird sie durch die betriebliche Altersvorsorge und die private Altersvorsorge, welche in den eigenen Verantwortungsbereich fällt. Zusammen sollen sie eine bessere Absicherung im Alter ermöglichen, insbesondere weil die gesetzliche Rente oftmals nicht reicht, um den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten.  

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Frage: ‚Denken Sie, dass Ihre gesetzliche Rente im Alter ausreichend wird, um Ihren Lebensstandard zu halten?‘ (Einfachauswahl). Verteilung der Antworten (Gesamt: N=500): – Ja: 9,4 % – Eher ja: 16,8 % – Eher nein: 40,8 % – Nein: 33,0 %

Grafik zur Frage: „Denken Sie, dass Ihre gesetzliche Rente im Alter ausreichend wird, um Ihren Lebensstandard zu halten?“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=500)​.

Fast drei Viertel der Befragten (73,8 %) sind negativ gestimmt: Sie gehen davon aus, dass die gesetzliche Rente im Alter nicht ausreichend sein wird. Das Vertrauen ist damit insgesamt gering.

Und doch: Viele ohne private Vorsorge unterwegs

Trotz dieser skeptischen Haltung gegenüber der gesetzlichen Rentenversicherung hat rund die Hälfte der Befragten bislang nur ein wenig privat für das Alter vorgesorgt.  Auch lassen sich wieder Geschlechterunterschiede erkennen:  Männer haben mit 23,9 % insgesamt häufiger umfassend privat vorgesorgt, während Frauen mit 18,1 % deutlich häufiger ganz ohne private Vorsorge unterwegs sind.

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Frage: ‚Haben Sie bereits konkrete Schritte unternommen, um privat für Ihr Alter vorzusorgen?‘ (Einfachauswahl). Verteilung der Antworten nach Geschlecht (Gesamt: N=500, Männer: N=218, Frauen: N=282): – Ja, umfangreiche: 13,5 % Frauen, 23,9 % Männer. – Ja, ein wenig: 46,8 % Frauen, 48,6 % Männer. – Nein, aber ich plane es: 21,6 % Frauen, 18,8 % Männer. – Nein, noch nicht: 18,1 % Frauen, 8,7 % Männer.

Grafik zur Frage: „Haben Sie bereits konkrete Schritte unternommen, um privat für Ihr Alter vorzusorgen?“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=500), Männer (N=218), Frauen (N=282)​.

Hürden & Ängste

Was sind die Hürden bei der privaten Altersvorsorge? 


Wir wollten wissen, was Menschen daran hindert, privat vorzusorgen. Denn nur, wenn wir verstehen, vor welchen Hürden Menschen bei der privaten Altersvorsorge stehen, schaffen wir es, passendere Lösungen für sie zu finden. 

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Frage: ‚Welches sind die größten Hürden für Sie, jetzt mit der privaten Altersvorsorge zu beginnen?‘  (Mehrfachauswahl). Verteilung der Antworten (Gesamt: N=500; geclustert: N=172 Befragte, die Hürden nannten): – Fehlendes Geld: 68,6 % – Fehlendes Wissen: 32,6 % – Angst vor Verträgen/Fehlentscheidung: 16,3 % – Unübersichtlichkeit des Marktes: 9,9 % – Fehlendes Interesse: 11,0 % – Ich drücke mich vor dem Thema: 9,9 % – Anderes: 0,6 %

Grafik zur Frage: „Welches sind die größten Hürden für Sie, jetzt mit der privaten Altersvorsorge zu beginnen?“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=172)

Die mit Abstand größte Hürde ist, dass vielen nach eigener Einschätzung das Geld für die private Vorsorge fehle. Auf Platz zwei folgt fehlendes Wissen, dicht gefolgt von der Angst vor Verlusten oder Fehlentscheidungen. Fehlende Motivation, Desinteresse oder mangelnde Marktübersicht spielen vergleichsweise eine geringere Rolle. Daraus lässt sich schließen: Hürden sind vor allem finanziell, wissens- und sicherheitsbezogen. Noch genauere Erkenntnisse liefert folgende Erhebung. 

Grafik zur Frage: „Wie sehr stimmen Sie folgenden Aussagen zu?“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500),  gefiltert (N=500), Männer (N=218), Frauen (N=282)​. 

Grafik zur Frage: „Wie sehr stimmen Sie folgenden Aussagen zu?“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500),  gefiltert (N=500), Männer (N=218), Frauen (N=282)​. 

Das Thema private Altersvorsorge ist überwiegend von Zurückhaltung und Unsicherheit geprägt. Nur ein kleiner Teil der Befragten fühlt sich mit Finanzentscheidungen wirklich sicher. Im Gegenteil: Viele empfinden Finanzprodukte als kompliziert, sind von dem Thema Vorsorge überwältigt und wissen nicht recht, wo sie anfangen sollen. Sie fürchten falsche  Entscheidungen und glauben, dass sie sich für die spätere Absicherung viel zu sehr im Hier und Jetzt einschränken müssten. Das Vertrauen in Informationen von Banken und Versicherungen? Eher verhalten. Daraus erkennen wir, dass es einfachere und transparente Angebote sowie leicht zugängliches und verständliches Wissen braucht. 

Versorgeformen

Wie wird für das Alter vorgesorgt?

Umfrageergebnis der Altersvorsorge-Studie 2025 der Sparkasse Hannover zur Frage: ‚Welche Art der privaten Altersvorsorge haben Sie bereits?‘ (Mehrfachauswahl). Verteilung der Antworten nach Geschlecht (Gesamt: N=500,Filter: N=328);  Männer: N=158, Frauen: N=170): – Private Rentenversicherung (inkl. Riester-/Rürup-Rente): 45,9 % Frauen, 37,3 % Männer. – Immobilien (Vermietung/Eigennutzung): 25,9 % Frauen, 36,1 % Männer. – ETF-, Aktien-, Fonds: 28,8 % Frauen, 55,7 % Männer. – Bausparvertrag: 31,2 % Frauen, 24,7 % Männer. – Lebensversicherung: 33,5 % Frauen, 34,2 % Männer. – Betriebliche Altersvorsorge: 48,2 % Frauen, 50,0 % Männer. – Sonstiges: 1,2 % Frauen, 3,8 % Männer.

Grafik zur Frage: „Welche Art der privaten Altersvorsorge haben Sie bereits?“; Eigene Darstellung; Quelle: Appinio GmbH, Online-Befragung [11/2025], Region Hannover; erhoben im Auftrag der Sparkasse Hannover. Gesamt (N=500), gefiltert (N=328), Männer (N=158), Frauen (N=170)​. 

Das am meisten genutzte Produkt ist die betriebliche Altersvorsorge: etwa die Hälfte der Befragten nehmen sie in Anspruch. Dennoch lassen sich auch bei der Wahl der privaten Vorsorge interessante Unterschiede zwischen Männern und Frauen erkennen: Männer setzen häufiger auf Aktien, Fonds oder ETFs. Das sind Anlagen mit mehr Risiko, dafür oft höherer Rendite. Auch bei Immobilien als Anlageform liegen die Männer vorn. Frauen wählen häufiger die klassische private Rentenversicherung wie Riester oder Rürup-Rente, also sichere, aber weniger renditereiche Lösungen.  Frauen scheinen bei der Vorsorge eher auf Nummer sicher zu gehen, Männer sind risikobereiter.

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