Was ist finanzielle Gesundheit?

Was ist finanzielle Gesundheit?

Woran Sie erkennen, dass Sie finanziell gesund sind und wie Sie diesen Zustand stärken und sichern können.

Definition

Finanzielle Gesundheit: Die Grundlagen verstehen

Finanzielle Gesundheit ist das Fundament, auf dem ein sorgenfreies Leben steht. Sie zu verstehen ist Ihr erster Schritt zu mehr finanzieller Sicherheit, Stabilität und Freiheit. Doch was macht uns finanziell gesund – und was nicht? In diesem Artikel erfahren Sie, welche Einflussfaktoren entscheidend sind und welche konkreten Schritte Sie unternehmen können, um Ihre Finanzlage langfristig zu stärken.

Wie lässt sich finanzielle Gesundheit definieren?

Darstellung der vier Aspekte finanzieller Gesundheit durch Icons: Liste mit Eurozeichen für finanzielle Pflichten; Blitz für unerwartete Kosten und Krisen; Route mit Zielpin für persönliche Ziele erreichen können; Smiley für Zufriedenheit mit Finanzlage.

Unter Gesundheit im Allgemeinen können wir alle uns etwas vorstellen. Es geht um Wohlbefinden und darum, dass wir fit, belastbar und funktionsfähig sind. Bei finanzieller Gesundheit ist es ähnlich, diese zeigt sich in einem fitten und souveränen Umgang mit Geld. Statt einer einheitlichen Definition gibt es viele sich überschneidende Ansätze, die erläutern, ab wann Menschen als finanziell gesund gelten. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) beschreibt vier Aspekte, die finanzielle Gesundheit ausmachen:

  1. Sie können Ihre finanziellen Pflichten erfüllen.
  2. Sie können unerwartete Kosten oder Krisen bewältigen.
  3. Sie sind in der Lage, kurzfristige oder langfristige persönliche Ziele zu verfolgen und zu erreichen.
  4. Sie fühlen sich gut und sicher mit der eigenen finanziellen Situation.
Darstellung der vier Aspekte finanzieller Gesundheit durch Icons: Liste mit Eurozeichen für finanzielle Pflichten; Blitz für unerwartete Kosten und Krisen; Route mit Zielpin für persönliche Ziele erreichen können; Smiley für Zufriedenheit mit Finanzlage.

Unter Gesundheit im Allgemeinen können wir alle uns etwas vorstellen. Es geht um Wohlbefinden und darum, dass wir fit, belastbar und funktionsfähig sind. Bei finanzieller Gesundheit ist es ähnlich, diese zeigt sich in einem fitten und souveränen Umgang mit Geld. Statt einer einheitlichen Definition gibt es viele sich überschneidende Ansätze, die erläutern, ab wann Menschen als finanziell gesund gelten. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) beschreibt vier Aspekte, die finanzielle Gesundheit ausmachen:

  1. Sie können Ihre finanziellen Pflichten erfüllen.
  2. Sie können unerwartete Kosten oder Krisen bewältigen.
  3. Sie sind in der Lage, kurzfristige oder langfristige persönliche Ziele zu verfolgen und zu erreichen.
  4. Sie fühlen sich gut und sicher mit der eigenen finanziellen Situation.

Es gibt eine objektive und subjektive Seite
von finanzieller Gesundheit

Finanzielle Gesundheit beschreibt also, wie stabil und sicher die eigene finanzielle Situation ist – und wahrgenommen wird. Bei genauer Betrachtung der vier Aspekte wird deutlich, dass finanzielle Gesundheit nicht nur von messbaren Werten, sondern auch von der persönlichen Wahrnehmung abhängt.

Ein Beispiel: Während man objektiv betrachtet genug verdient, um Rücklagen zu bilden und schuldenfrei zu leben, kann man sich subjektiv betrachtet trotzdem finanziell unsicher fühlen. Das liegt vielleicht daran, dass man mehr verdienen möchte oder denkt, man tue noch nicht genug für die Altersvorsorge.

Daran wird klar, dass finanzielle Gesundheit viele Dimensionen hat und individuell ist. Wer finanziell gesünder leben will, sollte sich fragen: Wo stehe ich und wo möchte ich hin?

Rote Text-Kachel: Zusammenfassung: Wer finanziell gesund ist, kommt gut mit seinem Geld aus.

Zusammengefasst bedeutet finanzielle Gesundheit, dass wir mit unserem Geld so umgehen, dass wir den Alltag bewältigen, Überraschungen ohne Krisen meistern, Zukunftspläne aktiv angehen und unser Leben als lebenswert empfinden. Oder einfacher gesagt: Finanziell gesund ist, wer gut mit seinem Geld auskommt und zufrieden ist.

Wissen Sie, wie gut Ihre finanzielle Gesundheit ist?
Wirkungsfelder & Tipps

6 Bereiche, in denen Sie Ihre finanzielle Gesundheit
stärken können

Eine stabile Finanzlage erreichen Sie auch, ohne im Lotto zu gewinnen oder mehr zu verdienen. Entscheidend ist, wie Sie mit dem umgehen, was Sie bereits haben: indem Sie alte Muster durchbrechen, Gewohnheiten ändern und sich einen besseren Überblick verschaffen.
In diesem Abschnitt erfahren Sie genau, an welchen Stellschrauben Sie drehen können und welche einfachen Schritte schnell Wirkung zeigen. So verbessern Sie Ihre Finanzen grundlegend und nachhaltig.

Hinweis!

Genauso wie Wissenschaft und Literatur verschiedene Definitionen von finanzieller Gesundheit kennen, gibt es auch unterschiedliche Wege, die eigene Finanzlage zu stabilisieren. Wir haben sechs Bereiche identifiziert, in denen Sie Ihre finanzielle Gesundheit gezielt stärken können. Am besten kümmern Sie sich um diese Bereiche auch in der hier aufgeführten Reihenfolge! Warum das wichtig und von Vorteil ist, erkennen Sie Schritt für Schritt.

Hinweis!

Genauso wie Wissenschaft und Literatur verschiedene Definitionen von finanzieller Gesundheit kennen, gibt es auch unterschiedliche Wege, die eigene Finanzlage zu stabilisieren. Wir haben sechs Bereiche identifiziert, in denen Sie Ihre finanzielle Gesundheit gezielt stärken können. Am besten kümmern Sie sich um diese Bereiche auch in der hier aufgeführten Reihenfolge! Warum das wichtig und von Vorteil ist, erkennen Sie Schritt für Schritt.

Tipp! Nutzen Sie die 50/30/20-Regel: 50% für Fixkosten, 30% variable Ausgaben und 20% zum Sparen.

1. Budgetierung & Ausgabenkontrolle

Verschaffen Sie sich als Erstes einen Überblick Ihrer Einnahmen und Ausgaben. Dazu gehört, dass Sie wissen, woher Ihr Geld kommt und wohin es geht. Unter Einnahmen fallen regelmäßige Einkünfte wie Ihr Gehalt aus Haupt- oder Nebenjob, aber auch Zuschüsse wie Kindergeld. Auf der anderen Seite stehen sowohl Ihre fixen als auch variablen Ausgaben. Fixe Ausgaben sind Miete, Strom und Versicherungen. Sie sind jeden Monat gleich. Variable Kosten, wie der Name schon sagt, fallen jeden Monat unterschiedlich aus. Dazu gehören Lebensmittel, Freizeitgestaltung und persönliche Wünsche wie Kleidung oder Elektronik. Es gibt viele Wege, Ihre Ausgaben zu kontrollieren. Sie können ein Haushaltsbuch führen oder Budgets setzen. Wenn Sie eine schnelle und einfache Lösung suchen, um Ihre Einkünfte in den Griff zu bekommen, probieren Sie die 50/30/20-Regel aus: Mit ihr planen Sie 50 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens für Fixkosten, 30 % für variable Kosten und 20 % fürs Sparen ein.

Tipp! Nutzen Sie die 50/30/20-Regel: 50% für Fixkosten, 30% variable Ausgaben und 20% zum Sparen.

1. Budgetierung & Ausgabenkontrolle

Verschaffen Sie sich als Erstes einen Überblick Ihrer Einnahmen und Ausgaben. Dazu gehört, dass Sie wissen, woher Ihr Geld kommt und wohin es geht. Unter Einnahmen fallen regelmäßige Einkünfte wie Ihr Gehalt aus Haupt- oder Nebenjob, aber auch Zuschüsse wie Kindergeld. Auf der anderen Seite stehen sowohl Ihre fixen als auch variablen Ausgaben. Fixe Ausgaben sind Miete, Strom und Versicherungen. Sie sind jeden Monat gleich. Variable Kosten, wie der Name schon sagt, fallen jeden Monat unterschiedlich aus. Dazu gehören Lebensmittel, Freizeitgestaltung und persönliche Wünsche wie Kleidung oder Elektronik. Es gibt viele Wege, Ihre Ausgaben zu kontrollieren. Sie können ein Haushaltsbuch führen oder Budgets setzen. Wenn Sie eine schnelle und einfache Lösung suchen, um Ihre Einkünfte in den Griff zu bekommen, probieren Sie die 50/30/20-Regel aus: Mit ihr planen Sie 50 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens für Fixkosten, 30 % für variable Kosten und 20 % fürs Sparen ein.

Tipp! Berechnen Sie Ihren Notgroschen: Für Singles mindestens drei Monatsgehälter – für Familien sechs.

2. Liquidität & Notgroschen

Um sich gegen finanzielle Unvorhersehbarkeiten abzusichern, ist es wichtig, finanziell liquide zu bleiben – flüssig also. Das heißt, dass Sie Geldreserven haben, auf die Sie sofort und uneingeschränkt zugreifen können. Sie sind nicht fest angelegt oder investiert, anders als es bei den meisten Sparplänen und Vorsorgeprodukten der Fall ist. Stattdessen liegen sie auf einem Tagesgeldkonto, Girokonto oder in einer Spardose. Dieser sogenannte Notgroschen sorgt dafür, dass Sie nicht direkt in Schulden rutschen, wenn Ihr Auto kaputt geht, Sie Ihren Job verlieren oder andere unerwartete Rechnungen ins Haus flattern. Als Faustregel für den Notgroschen empfehlen wir Singles, drei Monatseinkommen anzusparen – Familien sogar sechs.

Tipp! Berechnen Sie Ihren Notgroschen: Für Singles mindestens drei Monatsgehälter – für Familien sechs.

2. Liquidität & Notgroschen

Um sich gegen finanzielle Unvorhersehbarkeiten abzusichern, ist es wichtig, finanziell liquide zu bleiben – flüssig also. Das heißt, dass Sie Geldreserven haben, auf die Sie sofort und uneingeschränkt zugreifen können. Sie sind nicht fest angelegt oder investiert, anders als es bei den meisten Sparplänen und Vorsorgeprodukten der Fall ist. Stattdessen liegen sie auf einem Tagesgeldkonto, Girokonto oder in einer Spardose. Dieser sogenannte Notgroschen sorgt dafür, dass Sie nicht direkt in Schulden rutschen, wenn Ihr Auto kaputt geht, Sie Ihren Job verlieren oder andere unerwartete Rechnungen ins Haus flattern. Als Faustregel für den Notgroschen empfehlen wir Singles, drei Monatseinkommen anzusparen – Familien sogar sechs.

Tipp! Schulden Sie um: Indem Sie kleine Kredite zu einem Kredit mit niedrigerem Zinssatz zusammenfassen.

3. Schuldenmanagement

Manche Schulden lassen sich kaum vermeiden. Wer ein Haus kauft und dafür einen Kredit aufnimmt, muss sich verschulden. Anders ist es bei unkontrollierten Schulden wie z. B. dem Dispokredit, Ratenkäufen oder sogenannten Konsumkrediten wie Buy-Now-Pay-Later-Diensten. Sie haben oft sehr hohe Zinsen oder entstehen aus dem Wunsch, sich etwas zu kaufen, das man sich erst gar nicht leisten kann. Und auch wer Zahlungen damit nur aufschiebt, kann schnell den Überblick verlieren. Dadurch häufen sich meist weitere Schulden an. Am besten vermeiden Sie unkontrollierte Schulden. Ist es dafür schon zu spät, sollten Sie die „teuersten“ Schulden – die mit den höchsten Zinsen – immer zuerst abbezahlen. Wenn Sie mehrere Kredite mit hohen Zinsen gleichzeitig bezahlen, könnte eine Kreditumschuldung die Lösung sein: Dabei bündeln Sie Ihre vielen Kredite zu einem größeren Darlehen mit besseren Konditionen zusammen. Idealerweise fallen Schulden niemals höher als das Einkommen aus. Langfristig wäre es sonst schwer möglich, der Schuldenfalle zu entkommen. Gut zu wissen: Wer allein nicht weiterkommt, kann sich kostenlos und anonym an eine Schuldenberatung wenden – zum Beispiel an die Schuldnerberatung der Stadt Hannover.

Tipp! Schulden Sie um: Indem Sie kleine Kredite zu einem Kredit mit niedrigerem Zinssatz zusammenfassen.

3. Schuldenmanagement

Manche Schulden lassen sich kaum vermeiden. Wer ein Haus kauft und dafür einen Kredit aufnimmt, muss sich verschulden. Anders ist es bei unkontrollierten Schulden wie z. B. dem Dispokredit, Ratenkäufen oder sogenannten Konsumkrediten wie Buy-Now-Pay-Later-Diensten. Sie haben oft sehr hohe Zinsen oder entstehen aus dem Wunsch, sich etwas zu kaufen, das man sich erst gar nicht leisten kann. Und auch wer Zahlungen damit nur aufschiebt, kann schnell den Überblick verlieren. Dadurch häufen sich meist weitere Schulden an. Am besten vermeiden Sie unkontrollierte Schulden. Ist es dafür schon zu spät, sollten Sie die „teuersten“ Schulden – die mit den höchsten Zinsen – immer zuerst abbezahlen. Wenn Sie mehrere Kredite mit hohen Zinsen gleichzeitig bezahlen, könnte eine Kreditumschuldung die Lösung sein: Dabei bündeln Sie Ihre vielen Kredite zu einem größeren Darlehen mit besseren Konditionen zusammen. Idealerweise fallen Schulden niemals höher als das Einkommen aus. Langfristig wäre es sonst schwer möglich, der Schuldenfalle zu entkommen. Gut zu wissen: Wer allein nicht weiterkommt, kann sich kostenlos und anonym an eine Schuldenberatung wenden – zum Beispiel an die Schuldnerberatung der Stadt Hannover.

Tipp! Pay Yourself First: Per Dauerauftrag geht direkt nach Gehaltseingang ein Festbetrag aufs Sparkonto.

4. Sparen & Vermögensaufbau

Egal ob Sie kurzfristige Wünsche oder mittelfristige Ziele verfolgen: Sie kommen selten am Sparen vorbei. Sei es für den Urlaub, den Führerschein oder einen größeren Fernseher. Doch auch ohne konkretes Sparziel ist Sparen wichtig, um Rücklagen zu bilden und so finanzielle Sicherheit aufzubauen (siehe Liquidität & Notgroschen). Es gibt leichte Wege, wie Sie Ihr Vermögen aufbauen können: Dafür legen Sie Ihr Geld am besten direkt nach Gehaltseingang beiseite, statt am Ende des Monats zu schauen, was übrig geblieben ist. Nach dem Prinzip „Pay Yourself First“ können Sie per Dauerauftrag eine feste Sparsumme festlegen und diese auf ein separates Konto überweisen. So sparen Sie automatisch und ohne aktiv daran zu denken. Achtung: Viele verwechseln Sparen mit Investieren. Es geht nicht darum, das Geld zu vermehren, sondern Sicherheiten aufzubauen. Die Rendite, also der Vermögenswachstum, steht hierbei nicht im Vordergrund. Wenn Sie noch nach der passenden Lösung fürs Sparen oder Ihren Vermögensaufbau suchen, geht es hier zu unseren Anlageprodukten.

Tipp! Pay Yourself First: Per Dauerauftrag geht direkt nach Gehaltseingang ein Festbetrag aufs Sparkonto.

4. Sparen & Vermögensaufbau

Egal ob Sie kurzfristige Wünsche oder mittelfristige Ziele verfolgen: Sie kommen selten am Sparen vorbei. Sei es für den Urlaub, den Führerschein oder einen größeren Fernseher. Doch auch ohne konkretes Sparziel ist Sparen wichtig, um Rücklagen zu bilden und so finanzielle Sicherheit aufzubauen (siehe Liquidität & Notgroschen). Es gibt leichte Wege, wie Sie Ihr Vermögen aufbauen können: Dafür legen Sie Ihr Geld am besten direkt nach Gehaltseingang beiseite, statt am Ende des Monats zu schauen, was übrig geblieben ist. Nach dem Prinzip „Pay Yourself First“ können Sie per Dauerauftrag eine feste Sparsumme festlegen und diese auf ein separates Konto überweisen. So sparen Sie automatisch und ohne aktiv daran zu denken. Achtung: Viele verwechseln Sparen mit Investieren. Es geht nicht darum, das Geld zu vermehren, sondern Sicherheiten aufzubauen. Die Rendite, also der Vermögenswachstum, steht hierbei nicht im Vordergrund. Wenn Sie noch nach der passenden Lösung fürs Sparen oder Ihren Vermögensaufbau suchen, geht es hier zu unseren Anlageprodukten.

Tipp! Starten Sie klein – aber starten Sie: Zinsenszinseffekte lassen selbst Beiträge wie 25 € wachsen.

5. Altersvorsorge

Altersvorsorge bedeutet, heute gezielt Vermögen aufzubauen, um im Ruhestand finanziell unabhängig zu sein oder den Lebensstandard zu halten. Da gesetzliche Vorsorgemodelle dafür oft nicht ausreichen, ist es ratsam, selbst für das Alter vorzusorgen. Dafür eignen sich am besten Investitionen, bei denen Ihr Geld über Jahre hinweg angelegt ist: Erträge, Gewinne und Zinseszinseffekte lassen Ihr Vermögen nämlich mit der Zeit wachsen. Gleichzeitig schützt es Ihre Ersparnisse vor Inflation. Gute Investitionsmöglichkeiten sind z. B. Aktien, Fonds oder ETFs. Je früher Sie starten und je länger Sie dabeibleiben, desto stärker wirkt der Zinsenszinseffekt für Sie – selbst mit kleinen Beträgen wie 25 Euro im Monat. Da Ihr Geld jedoch so für lange Zeit gebunden ist, sollten Sie nur investieren, wenn Sie einen Notgroschen aufgebaut und keine (teuren) Schulden haben. Mehr zum Thema Altersvorsorge, dem deutschen Rentensystem und wie sie sich im Alter absichern können, erfahren Sie in unserem Finanzwissenartikel "Altersvorsorge & Rente: Fakten statt Ungewissheit".

Tipp! Starten Sie klein –  aber starten Sie: Zinsenszinseffekte lassen selbst Beiträge wie 25 € wachsen.

5. Altersvorsorge

Altersvorsorge bedeutet, heute gezielt Vermögen aufzubauen, um im Ruhestand finanziell unabhängig zu sein oder den Lebensstandard zu halten. Da gesetzliche Vorsorgemodelle dafür oft nicht ausreichen, ist es ratsam, selbst für das Alter vorzusorgen. Dafür eignen sich am besten Investitionen, bei denen Ihr Geld über Jahre hinweg angelegt ist: Erträge, Gewinne und Zinseszinseffekte lassen Ihr Vermögen nämlich mit der Zeit wachsen. Gleichzeitig schützt es Ihre Ersparnisse vor Inflation. Gute Investitionsmöglichkeiten sind z. B. Aktien, Fonds oder ETFs. Je früher Sie starten und je länger Sie dabeibleiben, desto stärker wirkt der Zinsenszinseffekt für Sie – selbst mit kleinen Beträgen wie 25 Euro im Monat. Da Ihr Geld jedoch so für lange Zeit gebunden ist, sollten Sie nur investieren, wenn Sie einen Notgroschen aufgebaut und keine (teuren) Schulden haben. Mehr zum Thema Altersvorsorge, dem deutschen Rentensystem und wie sie sich im Alter absichern können, erfahren Sie in unserem Finanzwissenartikel "Altersvorsorge & Rente: Fakten statt Ungewissheit".

Tipp! Prüfen Sie Ihre Versicherungen: Sind existenzielle Risiken abgesichert? Alles andere  ist erstmal optional.

6. Versicherungsschutz

Versicherungen schützen vor finanziellen Katastrophen und existenzbedrohenden Risiken. Dazu gehört, sich gegen Berufsunfähigkeit oder Haftpflichtschäden abzusichern. Wenn wir schon beim Thema Gesundheit sind: In Deutschland ist eine Krankenversicherung Pflicht. In der Regel übernimmt sie die Kosten medizinisch notwendiger Behandlungen. Dennoch können Eigenanteile anfallen und nicht jede Vorsorgeleistung wird übernommen oder bezuschusst. Prüfen Sie deshalb, ob und in welcher Höhe Eigenanteile anfallen und ob Zusatzversicherungen für Ihren Fall sinnvoll sind. Da die richtige Versicherung oft eine individuelle Entscheidung ist, raten wir dazu, Versicherungen vorab sorgfältig abzuwägen und zu prüfen. Sichern Sie existenzielle Risiken immer zuerst ab, z. B. Haftpflicht oder Berufsunfähigkeit. Erst wenn diese Basis steht, kümmern Sie sich um optionale Absicherungen. Hier finden Sie alle unsere Versicherungsprodukte dafür.

Tipp! Prüfen Sie Ihre Versicherungen: Sind existenzielle Risiken abgesichert? Alles andere  ist erstmal optional.

6. Versicherungsschutz

Versicherungen schützen vor finanziellen Katastrophen und existenzbedrohenden Risiken. Dazu gehört, sich gegen Berufsunfähigkeit oder Haftpflichtschäden abzusichern. Wenn wir schon beim Thema Gesundheit sind: In Deutschland ist eine Krankenversicherung Pflicht. In der Regel übernimmt sie die Kosten medizinisch notwendiger Behandlungen. Dennoch können Eigenanteile anfallen und nicht jede Vorsorgeleistung wird übernommen oder bezuschusst. Prüfen Sie deshalb, ob und in welcher Höhe Eigenanteile anfallen und ob Zusatzversicherungen für Ihren Fall sinnvoll sind. Da die richtige Versicherung oft eine individuelle Entscheidung ist, raten wir dazu, Versicherungen vorab sorgfältig abzuwägen und zu prüfen. Sichern Sie existenzielle Risiken immer zuerst ab, z. B. Haftpflicht oder Berufsunfähigkeit. Erst wenn diese Basis steht, kümmern Sie sich um optionale Absicherungen. Hier finden Sie alle unsere Versicherungsprodukte dafür.

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