Das erste eigene Konto für Kinder

Das erste eigene Konto für Kinder

Finanzen verstehen, Geld sparen und selbstständig werden: So führen Sie Ihr Kind an das erste eigene Konto.

Finanzielle Bildung für Kinder:
Warum ein eigenes Konto hilft

Ein eigenes Konto hilft Kindern, finanzielle Verantwortung zu lernen und unterstützt Eltern bei der Finanzbildung. Wer früh praktische Erfahrungen mit Geld sammelt, geht später sicherer und unabhängiger mit Finanzen um. Ein eigenes Konto im Kindesalter bietet genau diese Möglichkeit: Es vermittelt wichtige Werte, Verhaltensweisen und praktische Grundlagen im Umgang mit Geld.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum ein Konto für Kinder sinnvoll ist, wie es die Finanzbildung Ihres Kindes fördert, wann der geeignete Zeitpunkt dafür ist und wie Sie Ihren Nachwuchs schrittweise an das erste eigene Konto heranführen.

Das Wichtigste zum ersten eigenen Konto Ihres Kindes im Überblick

  • Kinder können in einem geschützten Rahmen erste praktische Bankerfahrungen sammeln.
  • Diese Erfahrung fördert primär die finanzielle Bildung und die Selbstständigkeit von Kindern.
  • Kinderkonten können teilweise ab Geburt und spätestens ab dem 7. Lebensjahr eröffnet werden.
  • Für die Kontoeröffnung braucht es die Erlaubnis von beiden sorgeberechtigten Elternteilen.
  • Das Konto für Kinder ist in der Regel kostenlos, besonders sicher und nicht überziehungsfähig.
  • Eltern können die Kontostände und Transaktionen Ihrer Kinder jederzeit einfach überwachen.
Zweck
Eine Tochter und ein Vater entdecken beim Abwaschen Funktionen vom Kinderkonto Giro You auf dem Smartphone der Tochter.

Warum ist ein Kinderkonto sinnvoll?

Kinder, die früh eigene Erfahrungen mit Geld sammeln, treffen als Erwachsene bessere Finanzentscheidungen. Das belegt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Demnach ist das erste eigene Konto ein zentraler Baustein der finanziellen Entwicklung: Es bietet Sicherheit durch den Ausschluss von Überziehungen und ermöglicht Eltern, die Kontonutzung zu begleiten. Gleichzeitig lernen Kinder, Geld selbstständig zu verwalten – von der Planung der Ausgaben bis hin zum Umgang mit digitalen Banking-Tools. Ein eigenes Konto fördert damit Eigenverantwortung und Selbstständigkeit von Anfang an.

Eine Tochter und ein Vater entdecken beim Abwaschen Funktionen vom Kinderkonto Giro You auf dem Smartphone der Tochter.

Warum ist ein Kinderkonto sinnvoll?

Kinder, die früh eigene Erfahrungen mit Geld sammeln, treffen als Erwachsene bessere Finanzentscheidungen. Das belegt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Demnach ist das erste eigene Konto ein zentraler Baustein der finanziellen Entwicklung: Es bietet Sicherheit durch den Ausschluss von Überziehungen und ermöglicht Eltern, die Kontonutzung zu begleiten. Gleichzeitig lernen Kinder, Geld selbstständig zu verwalten – von der Planung der Ausgaben bis hin zum Umgang mit digitalen Banking-Tools. Ein eigenes Konto fördert damit Eigenverantwortung und Selbstständigkeit von Anfang an.

Wie stärkt ein Kinderkonto die finanziellen Fähigkeiten Ihres Kindes?

Die Studie der University of Kansas von Terri Friedline zeigt, dass junge Menschen, die bereits als Kinder ein Sparkonto hatten, im Durchschnitt etwa 2.000 US-Dollar bis zum jungen Erwachsenenalter ansparten. Im Vergleich dazu sparten junge Erwachsene ohne Kinderkonto nur etwa 100 US-Dollar. Die Studie fand auch heraus, dass diese Jugendlichen viermal wahrscheinlicher in Aktien investierten. Die Schlussfolgerung: Ein eigenes Konto vermittelt praktische Fähigkeiten, die über abstraktes Schulbuchwissen hinausgehen. Das heißt, Kinder lernen durch echte Erfahrungen, wie Zinsen funktionieren oder wie man ein Konto verwaltet. Langfristig soll dies das Interesse an weiteren Finanzthemen und das Selbstvertrauen in Geldangelegenheit stärken. So werden Kinder souveräner in Finanzentscheidungen und setzen sich aktiv mit Vorsorge und Vermögensaufbau auseinander.

Ist das Kinderkonto nun also ein Wunderwerkzeug? Fast. Und Sie ahnen es vermutlich schon: Damit die positiven Effekte wirklich greifen, braucht Ihr Kind Ihre Unterstützung. Es reicht kaum, das Konto nur technisch einzurichten – entscheidend ist, dass Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind, mit dem Konto und dem Thema Finanzen auseinandersetzen. Viele Kontofunktionen sollten und müssen Sie sogar mit Ihrem Kind gemeinsam entdecken. Dann wird es zum echten Lernwerkzeug.

Kontoeinführung

Wann und wie Sie das erste Konto für Ihr Kind einführen

Es gibt nicht das ideale Alter für ein eigenes Konto – nur das ideale Konto je Alter!

Ab welchem Alter ist ein eigenes Konto für Kinder sinnvoll?

Ein eigenes Konto hilft Kindern, früh den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu erlernen. Deshalb kann ein eigenes Konto schon in jungen Jahren sinnvoll sein.

Ab 7 Jahren bieten viele Banken Taschengeldkonten an – diese sind altersgerecht gestaltet (z. B. ohne Überziehung) und erfordern die Zustimmung mindestens eines Erziehungsberechtigten. Ab der Geburt können Eltern ein Sparkonto für ihr Kind eröffnen, das vor allem zum Vermögensaufbau dient. Ab 18 Jahren ist die Eröffnung eines vollwertigen Girokontos ohne elterliche Zustimmung möglich.

Es gibt nicht das ideale Alter für ein eigenes Konto – nur das ideale Konto je Alter!

Ab welchem Alter ist ein eigenes Konto für Kinder sinnvoll?

Ein eigenes Konto hilft Kindern, früh den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu erlernen. Deshalb kann ein eigenes Konto schon in jungen Jahren sinnvoll sein.

Ab 7 Jahren bieten viele Banken Taschengeldkonten an – diese sind altersgerecht gestaltet (z. B. ohne Überziehung) und erfordern die Zustimmung mindestens eines Erziehungsberechtigten. Ab der Geburt können Eltern ein Sparkonto für ihr Kind eröffnen, das vor allem zum Vermögensaufbau dient. Ab 18 Jahren ist die Eröffnung eines vollwertigen Girokontos ohne elterliche Zustimmung möglich.

Wie erkläre ich meinem Kind, was ein Konto ist?

Machen Sie es nicht zu komplex und vergleichen Sie das Konto mit etwas, das Ihr Kind kennt, wie zum Beispiel dem Sparschwein oder der Spardose. Der Unterschied: Statt das Geld zu Hause aufzubewahren, liegt es bei einer Bank. Erklären Sie, dass das Geld weiterhin Ihrem Kind gehört, die Bank jedoch auf das Geld aufpasst. Am besten wird das Thema greifbar, wenn Ihr Kind das Konto selbst erlebt. Zeigen Sie ihm den Kontostand und wie er sich verändert. Erklären Sie dabei das Prinzip von Einzahlungen und Ausgaben oder schauen Sie sich gemeinsam Kontofunktionen wie die Überweisung an. So versteht Ihr Kind Schritt für Schritt, wie ein Konto funktioniert und welchen Zweck es erfüllt.

Finanzen kinderleicht erklären

Alle Kundinnen und Kunden mit einem Konto bei der Sparkasse Hannover können zusätzlich unsere kostenlose KNAX Taschengeld-App nutzen. Sie unterstützt Eltern dabei, das Taschengeld ihrer Kinder zu organisieren und simuliert dafür ein fiktives, eigenes Konto. Das ermöglicht Ihrem Kind schon ab dem Kindergartenalter, virtuelles Geld zu verwalten, Sparziele zu setzen und eine Wahrnehmung für Ein- und Ausgaben zu entwickeln. Sie als Eltern können das virtuell angesparte Geld später auf ein echtes Kinderkonto übertragen. Dies setzt einen zusätzlichen Anreiz, um Ihr Kind an Spargewohnheiten heranzuführen.

Kontoarten

Wie finden Sie das passende Kinderkonto?


Da sich die Anforderungen an ein Kinderkonto mit dem Heranwachsen Ihres Kindes ändern, findet man im klassischen Banking häufig ganz viele verschiedene Produkte für Kinder. Die Klassiker sind das Sparkonto bzw. das Sparbuch, das Taschengeldkonto oder ein Jugend-Girokonto. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Konten einmal vor:

Sparkonto
(für Kinder bis 7 Jahre)

Ein Sparkonto ist der perfekte Ort, um Geld für größere Wünsche oder besondere Anlässe beiseite zu legen.

Die Vorteile:

  • Sicheres Sparen (z. B. Geldgeschenke, Rücklagen für den Führerschein)
  • Keine Ausgabefunktion – nur Einzahlungen möglich
  • Attraktive Verzinsung bei vielen Anbietern

Sparkonto
(für Kinder bis 7 Jahre)

Ein Sparkonto ist der perfekte Ort, um Geld für größere Wünsche oder besondere Anlässe beiseite zu legen.

Die Vorteile:

  • Sicheres Sparen (z. B. Geldgeschenke, Rücklagen für den Führerschein)
  • Keine Ausgabefunktion – nur Einzahlungen möglich
  • Attraktive Verzinsung bei vielen Anbietern

Taschengeldkonto
(für Kinder ab 7 Jahre)

Mit einem Taschengeldkonto lernt Ihr Kind, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen – Sie behalten dabei den Überblick.

Die Vorteile:

  • Erste Selbstständigkeit mit elterlicher Kontrolle
  • Bargeldabhebungen
(z. B. am Automaten)
  • Gemeinsamer Online-Banking-Zugang für Eltern

Taschengeldkonto
(für Kinder ab 7 Jahre)

Mit einem Taschengeldkonto lernt Ihr Kind, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen – Sie behalten dabei den Überblick.

Die Vorteile:

  • Erste Selbstständigkeit mit elterlicher Kontrolle
  • Bargeldabhebungen
(z. B. am Automaten)
  • Gemeinsamer Online-Banking-Zugang für Eltern

Jugendkonto
(für Kinder ab 12 Jahre)

Ein Jugendkonto bereitet Teenager auf finanzielle Eigenverantwortung vor.

Die Vorteile:

  • Mehr Freiheit mit vollwertigem Girokonto
  • Debitkarte mit VISA-Funktion, für Zahlungen im In- und Ausland
  • Digitale Funktionen: eigene Banking-App für Überweisungen sowie „Mobiles Bezahlen“ mit Android™ ab 13 und Apple Pay ab 16 Jahren
  • Geringere elterliche Kontrolle, aber gemeinsame Einsicht

Jugendkonto
(für Kinder ab 12 Jahre)

Ein Jugendkonto bereitet Teenager auf finanzielle Eigenverantwortung vor.

Die Vorteile:

  • Mehr Freiheit mit vollwertigem Girokonto
  • Debitkarte mit VISA-Funktion, für Zahlungen im In- und Ausland
  • Digitale Funktionen: eigene Banking-App für Überweisungen sowie „Mobiles Bezahlen“ mit Android™ ab 13 und Apple Pay ab 16 Jahren 
  • Geringere elterliche Kontrolle, aber gemeinsame Einsicht
Familie misst begeistert die Größe ihres jüngsten Kindes – symbolisch für das mitwachsende Kindergirokonto der Sparkasse Hannover. Dieses Bild wurde mit KI generiert.

Giro You: vereint Spar-, Taschengeld- und Jugendgirokonto

Wussten Sie, dass es auch mitwachsende Konten gibt, die alles vereinen? Damit Sie sich nicht zwischen unterschiedlichen Kontomodellen entscheiden müssen, haben wir genau so ein Konto entwickelt: Das Kinder- und Jugendkonto Giro You.

Giro You passt sich Schritt für Schritt mit zunehmenden Funktionen an die Bedürfnisse von Kindern und Eltern an. Dafür beginnt es als verzinstes Sparkonto und wandelt sich zum richtigen Zeitpunkt automatisch in ein Taschengeldkonto und später dann zu einem Jugendgirokonto um. Ab dem 18. Geburtstag kann es sogar einfach von Ihrem Kind kostenlos weitergeführt werden. 

Mit dem mitwachsenden Konto der Sparkasse Hannover stellt sich Ihnen als Eltern gar nicht die Frage nach dem passenden Produkt – Giro You ist immer die passende Antwort.

Familie misst begeistert die Größe ihres jüngsten Kindes – symbolisch für das mitwachsende Kindergirokonto der Sparkasse Hannover. Dieses Bild wurde mit KI generiert.

Giro You: vereint Spar-, Taschengeld- und Jugendgirokonto

Wussten Sie, dass es auch mitwachsende Konten gibt, die alles vereinen? Damit Sie sich nicht zwischen unterschiedlichen Kontomodellen entscheiden müssen, haben wir genau so ein Konto entwickelt: Das Kinder- und Jugendkonto Giro You.

Giro You passt sich Schritt für Schritt mit zunehmenden Funktionen an die Bedürfnisse von Kindern und Eltern an. Dafür beginnt es als verzinstes Sparkonto und wandelt sich zum richtigen Zeitpunkt automatisch in ein Taschengeldkonto und später dann zu einem Jugendgirokonto um. Ab dem 18. Geburtstag kann es sogar einfach von Ihrem Kind kostenlos weitergeführt werden. 

Mit dem mitwachsenden Konto der Sparkasse Hannover stellt sich Ihnen als Eltern gar nicht die Frage nach dem passenden Produkt – Giro You ist immer die passende Antwort.

Sparschwein vs. Konto: Was ist besser für Ihr Kind?

Ein Sparschwein ist ein toller Einstieg ins Geldmanagement: Es zeigt Ihrem Kind, wie sich Geld vermehrt, wenn man es regelmäßig zur Seite legt. Weniger gut vermittelt es jedoch, wie Geld im Alltag verwaltet und wofür es ausgegeben wird. Das kennen Sie sicher selbst: Geld kommt weniger häufig als es geht – eine lehrreiche Erkenntnis für Ihre Kleinen. Anhand einzelner Kontobewegungen kann Ihr Kind nachvollziehen, wann und woher Geld kommt. Zudem sieht es, wofür es das Geld verwendet hat – beispielsweise für Spielzeug oder Einkäufe im Supermarkt.

Pro Sparschwein

Argumente für das Sparschwein:

  • Gut für Kleinkinder: Bargeld ist sichtbar und damit greifbarer für junge Kinder.
  • Einfache Handhabung: Es kann direkt losgehen. Dafür brauchen Sie lediglich etwas zum Aufbewahren, z. B. eine Spardose, eine Box oder ein Portemonnaie. Sie können diese auch zusammen mit Ihrem Kind basteln – das bleibt in Erinnerung!
Pro Sparschwein

Argumente für das Sparschwein:

  • Gut für Kleinkinder: Bargeld ist sichtbar und damit greifbarer für junge Kinder.
  • Einfache Handhabung: Es kann direkt losgehen. Dafür brauchen Sie lediglich etwas zum Aufbewahren, z. B. eine Spardose, eine Box oder ein Portemonnaie. Sie können diese auch zusammen mit Ihrem Kind basteln – das bleibt in Erinnerung!
Pro Konto

Argumente für ein Konto:

  • Zinsen auf das gesparte Geld: Viele Kinderkonten (z. B. Giro You) bieten Zinsen auf das Guthaben, sodass das Geld langsam, aber sicher anwächst.
  • Erste sichere, geführte Bankerfahrungen: Kinder lernen in einem geschützten Rahmen wie Online-Banking, Apps und Karte funktionieren.
  • Mehr Sicherheit: Das Geld ist auf dem Konto vor Verlust und Diebstahl geschützt.
  • Transparenz und Kontrolle: Sie und Ihr Kind behalten jederzeit den Überblick – über Ausgaben, Kontostand und alle Buchungen.
  • Flexibilität: Ihr Kind ist auf Klassenfahrt oder mit Freunden unterwegs? Im Notfall können Sie schnell Geld senden.
Pro Konto

Argumente für ein Konto:

  • Zinsen auf das gesparte Geld: Viele Kinderkonten (z. B. Giro You) bieten Zinsen auf das Guthaben, sodass das Geld langsam, aber sicher anwächst.
  • Erste sichere, geführte Bankerfahrungen: Kinder lernen in einem geschützten Rahmen wie Online-Banking, Apps und Karte funktionieren.
  • Mehr Sicherheit: Das Geld ist auf dem Konto vor Verlust und Diebstahl geschützt.
  • Transparenz und Kontrolle: Sie und Ihr Kind behalten jederzeit den Überblick – über Ausgaben, Kontostand und alle Buchungen.
  • Flexibilität: Ihr Kind ist auf Klassenfahrt oder mit Freunden unterwegs? Im Notfall können Sie schnell Geld senden.
Gründe für ein Konto

Wie ein Kinderkonto Kinder auf den Umgang mit Geld vorbereitet

Ein Kinderkonto ist mehr als nur ein Ort für Taschengeld. Es vermittelt finanzielle Grundlagen und hilft Kindern dabei, wichtige Fähigkeiten für später zu entwickeln. Welche Kompetenzen Ihr Kind durch ein eigenes Konto lernen kann, erfahren Sie im Folgenden.

1. Finanzielle Grundlagen verstehen: Geld ist nur begrenzt verfügbar

Ein eigenes Konto hilft Kindern zu verstehen, dass Geld nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Zahlen Sie Ihrem Kind beispielsweise ein monatliches Taschengeld auf ein eigenes Konto, erlebt Ihr Kind, dass ihm immer wieder ein fester Geldbetrag zur Verfügung steht – aber nur so lange, bis dieser ausgegeben ist. Sind alle Reserven aufgebraucht, muss es bis zum nächsten Zahlungstermin warten.

2. Frustrationstoleranz: Nicht jeder Wunsch kann immer sofort erfüllt werden

Manchmal reicht das Geld auf dem Konto noch nicht aus, um etwas zu kaufen. Dann heißt es abwarten – auch, wenn Sie als Eltern den Wunsch eigentlich erfüllen könnten. So lernt Ihr Kind, mit Enttäuschungen umzugehen und geduldig zu sein. Ein eigenes Konto hilft dabei besonders gut: Es zeigt ganz genau, wie viel Geld gerade zur Verfügung steht. Ihr Kind erkennt schneller, welche Wünsche es sich sofort leisten kann und für welche es weiter sparen muss. So versteht Ihr Kind, dass manche Ziele Zeit und Durchhaltevermögen brauchen.

Ein Mädchen im Kindergartenalter überlegt vor einem Regal mit Spielzeug, wofür sie ihr Taschengeld einsetzt.

Statt alles auf einmal wollen: Lernen Prioritäten zu setzen

Wenn Geld nur begrenzt verfügbar ist, muss Ihr Kind Entscheidungen treffen. Soll das Taschengeld für einen kleinen Sofortkauf ausgegeben oder für eine größere Anschaffung gespart werden? Genau diese Abwägungen helfen dabei, Prioritäten zu setzen.
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) rät bei Kleinkindern zu einer wöchentlichen Auszahlung des Taschengelds. Wie Sie dies altersgerecht gestalten, erfahren Sie in unserem Taschengeld-Ratgeber.

Ein Mädchen im Kindergartenalter überlegt vor einem Regal mit Spielzeug, wofür sie ihr Taschengeld einsetzt.

Statt alles auf einmal wollen: Lernen Prioritäten zu setzen

Wenn Geld nur begrenzt verfügbar ist, muss Ihr Kind Entscheidungen treffen. Soll das Taschengeld für einen kleinen Sofortkauf ausgegeben oder für eine größere Anschaffung gespart werden? Genau diese Abwägungen helfen dabei, Prioritäten zu setzen.
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) rät bei Kleinkindern zu einer wöchentlichen Auszahlung des Taschengelds. Wie Sie dies altersgerecht gestalten, erfahren Sie in unserem Taschengeld-Ratgeber.

Eine Kinderhand greift nach einer Brieftasche mit angesparten Geldscheinen.

3. Mit System sparen: Wie Ihr Kind eigene Sparziele setzt

Sparziele sind wichtig, um Ihr Kind zu motivieren, diszipliniert zu sparen: Sie schaffen Verbindlichkeit, zeigen Fortschritte auf und sorgen für Vorfreude. Außerdem lernt Ihr Kind, Prioritäten zu setzen – z. B. zwischen sofortigem Konsum und Wünsche erfüllen. Das Erfolgserlebnis, ein Sparziel erreicht und einen Wunsch selbstständig finanziert zu haben, prägt Ihr Kind nachhaltig und stärkt die eigene Beziehung zum Geld.Beginnen Sie mit überschaubaren Wünschen, beispielsweise einem Buch, einem Comic oder einem Spielzeug. Lassen Sie Ihr Kind dafür Geld zurücklegen und wählen Sie zunächst kurze Zeiträume, damit die Motivation erhalten bleibt und erste Erfolgserlebnisse schnell erreicht werden. Nutzt Ihr Kind schon die App Sparkasse, kann es zum Beispiel eigene Spartöpfe für verschiedene Wünsche anlegen und ganz gezielt Geld sparen.

Eine Kinderhand greift nach einer Brieftasche mit angesparten Geldscheinen.

3. Mit System sparen: Wie Ihr Kind eigene Sparziele setzt

Sparziele sind wichtig, um Ihr Kind zu motivieren, diszipliniert zu sparen: Sie schaffen Verbindlichkeit, zeigen Fortschritte auf und sorgen für Vorfreude. Außerdem lernt Ihr Kind, Prioritäten zu setzen – z. B. zwischen sofortigem Konsum und Wünsche erfüllen. Das Erfolgserlebnis, ein Sparziel erreicht und einen Wunsch selbstständig finanziert zu haben, prägt Ihr Kind nachhaltig und stärkt die eigene Beziehung zum Geld.Beginnen Sie mit überschaubaren Wünschen, beispielsweise einem Buch, einem Comic oder einem Spielzeug. Lassen Sie Ihr Kind dafür Geld zurücklegen und wählen Sie zunächst kurze Zeiträume, damit die Motivation erhalten bleibt und erste Erfolgserlebnisse schnell erreicht werden. Nutzt Ihr Kind schon die App Sparkasse, kann es zum Beispiel eigene Spartöpfe für verschiedene Wünsche anlegen und ganz gezielt Geld sparen.

4. Erste Bankerfahrungen und den Umgang mit dem eigenen Konto üben

Was ist eine IBAN und wie lautet meine Kontonummer? Wie merke ich mir am sichersten meine PIN? Und was brauche ich alles, um Geld an jemanden zu überweisen? Ab einem gewissen Alter können Sie Ihr Kind schrittweise an verschiedene Kontofunktionen wie Geldeinzahlung, Überweisungen und Online-Banking heranführen. Natürlich gehört da auch der Umgang mit der ersten eigenen Bankkarte dazu. Besonders relevant wird dieses Wissen, wenn Ihr Kind später eigenes Geld verdient oder regelmäßig eigene Ausgaben übernimmt – beispielsweise für einen Handyvertrag, Streamingdienste oder Freizeitaktivitäten. Um diese Finanzgrundlagen schon früh und dazu spielerisch wie einfach zu erklären, können Sie die KNAX-Taschengeld-App nutzen.

5. Welche weiteren Fähigkeiten ein Konto stärkt: Autonomie und Organisationsfähigkeiten

Ein Kinderkonto bei der Sparkasse Hannover gilt als besonders sicher. Es wird mit einer Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro gesichert. Als gesetzlich vertretende Person erhalten Sie einen kostenlosen Online-Banking-Zugriff und können alle Kontobewegungen in Echtzeit einsehen. Ab 12 Jahren steht dem Kind ein Online-Banking-Zugang mit dem sicheren pushTAN-Verfahren zur Verfügung. Einen Überziehungs- oder Dispositionskredit (eingeräumte oder geduldete Kontoüberziehung) gibt es bei Kinder- und Jugendgirokonten nicht. Mit der App Sparkasse haben Sie als Eltern jederzeit das Konto Ihres Kindes im Blick - für mehr Sicherheit und Transparenz. So können Sie auch einen Kontowecker einrichten und sich bei Umsätzen Ihres Kindes benachrichtigen lassen.

Bereit für das erste eigene Konto Ihres Kindes?

Dann entdecken Sie jetzt Giro You – das mitwachsende Kinder- und Jugendkonto der Sparkasse Hannover.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie eröffne ich ein Konto für mein Kind?

Die Eröffnung erfolgt in der Regel durch die gesetzliche Vertretung (Eltern). Dies können Sie bei den meisten Banken entweder online oder persönlich in einer Filiale erledigen. Wichtig ist dabei die Zustimmung beider sorgeberechtigter Elternteile. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Eltern die Online-Zugangsdaten und das Kind seine eigene Girokarte. Bei der Sparkasse Hannover können Sie die Kontoeröffnung bequem von zu Hause aus durchführen. Hierzu sind laden Sie die Geburtsurkunde Ihres Kindes hoch und führen eine Online-Legitimationen durch. Wenn Sie bereits Online-Banking-Kundin oder Online-Banking-Kunde sind, können Sie die Kontoeröffnung auch mit der pushTAN-App bestätigen. Die zweite gesetzliche Vertretung bestätigt die Kontoeröffnung immer über eine Online-Legitimation.

Wie sicher ist ein Kinderkonto?

Ein Kinderkonto bei der Sparkasse Hannover gilt als besonders sicher. Es wird mit einer Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro gesichert. Als gesetzlich vertretende Person erhalten Sie einen kostenlosen Online-Banking-Zugriff und können alle Kontobewegungen in Echtzeit einsehen. Ab 12 Jahren steht dem Kind ein Online-Banking-Zugang mit dem sicheren pushTAN-Verfahren zur Verfügung. Einen Überziehungs- oder Dispokredit (eingeräumte oder geduldete Kontoüberziehung) gibt es bei Kinder- und Jugendgirokonten nicht.

Was passiert, wenn das Konto meines Kindes leer ist?

Keine Sorge: Einen Überziehungs- oder Dispokredit (eingeräumte oder geduldete Kontoüberziehung) gibt es bei Kinder- und Jugendgirokonten nicht. Ihr Kind kann sich nur so viel Geld auszahlen lassen, wie tatsächlich auf dem Konto vorhanden ist. Schulden sind daher ausgeschlossen. Ab 18 Jahren ist auch das mitwachsende Konto erwachsen. Auf Wunsch erhalten junge Erwachsene bei einem regelmäßigen Geldeingang eine Sparkassen-Kreditkarte oder einen Dispositionskredit (eingeräumte Kontoüberziehung). Optional ist für Studentinnen und Studenten auch ein Studienkredit möglich.

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